Penisverhärtung

Verkrümmung des Penis durch Induratio Penis Plastica

Die Penisverhärtung (auch: Peyronie-Krankheit) ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für die Krankheit Induratio Penis Plastica, die durch Verhärtungen im Penisgewebe zu einer Verkrümmung des Gliedes führt.

Die Krümmung entsteht im Allgemeinen dadurch, dass sich an den Oberseiten der sonst elastischen Schwellkörper im Penis unelastische Verhärtungen bilden. Diese bestehen - soweit heute bekannt - aus Kollagenfasern, die sich aus noch nicht bekannter Ursache unnatürlich stark vermehren. Durch diese Unelastizität verbiegt sich der Penis nach oben oder zur Seite. Bei starken Ausprägungen der Krankheit kann diese eine Erektion nachhaltig behindern (schmerzhaft behindern) oder sogar unmöglich machen.

Behandlung einer Penisverhärtung

Die Krankheit tritt häufig bei Männern mittleren Alters auf, aber auch jüngere können - etwa als Folge einer Verletzung des Penis - betroffen sein.

Wird die Krankheit in einem frühen Stadium entdeckt, so können auch noch medikamentöse Therapien erfolgreich eingesetzt werden. In fortgeschrittenen Stadien erfordert es aber zumeist eine operative Behandlung.



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