Beschneidung - Zirkumsion des männlichen Gliedes

In vielen Kulturen oder Religionen wird die Vorhaut des Penis - zumeist im Rahmen eines offiziellen Rituals - entfernt. Diesen Eingriff bezeichnet man als Beschneidung (med.: Zirkumzision).

Gründe für das Beschneiden des Penis

In unseren Kulturkreisen dient die Beschneidung des männlichen Penis zumeist ästhetischen oder hygienischen Gründen. Sie wird daher häufig noch im Säuglingsalter vollzogen. Die Zikumzision stellt in der westlichen Welt den am häufigsten durchgeführten operativen Eingriff überhaupt dar. Neben rechtlichen und krankenkassentechnischen Unterschieden, gibt es aber auch lokale, ästhetische Vorlieben, die sich darin äußern, wieviel des Vorhautgewebes bei der Beschneidung entfernt wird.

Die im afrikanischen Kulturkreis noch oft anzutreffende Beschneidung von Frauen und Mädchen wird dagegen weltweit geächtet.

Mögliche Vorteile und Nachteile einer Beschneidung

Beschnittenen Männern sagt man im Allgemeinen - wegen der folgenden Vernarbung des Eichelgewebes - ein reduziertes Lustempfinden während des Sexualaktes nach. Wissenschaftlich belegt ist diese Aussage allerdings nicht. Andererseites geben viele Männer nach einer Beschneidung an, über längere sexuelle Ausdauer zu verfügen.

Ein beschnittener Penis erleichtert natürlich die Intim-Hygiene des Mannes. Einige Studien deuten auch auf veringertes Risiko von Harnwegsinfektionen, Tumorbildungen am Penis oder sogar bei der Übertragung des HIV-Virus hin.



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